Wie das richtige Licht einen Raum am Abend verwandelt

Tageslicht bekommt in der Wohnungsgestaltung viel Aufmerksamkeit, doch entscheidend für die Atmosphäre ist oft das künstliche Licht am Abend. Eine einzige Deckenlampe, die den ganzen Raum gleichmäßig ausleuchtet, lässt selbst ein schön eingerichtetes Zimmer flach und unpersönlich wirken. Wer Stimmung schaffen möchte, sollte das Licht stattdessen schichten.

Drei Ebenen statt einer Quelle

Bewährt hat sich das Zusammenspiel aus Grundlicht, Funktionslicht und Akzentlicht. Das Grundlicht sorgt für eine angenehme Helligkeit, ohne zu blenden. Das Funktionslicht steht dort, wo man liest, kocht oder arbeitet. Das Akzentlicht hebt einzelne Punkte hervor: ein Bild, eine Pflanze, eine Nische im Regal.

  • Stehlampe in der Leseecke statt nur an der Decke
  • Tischleuchte für einen warmen Lichtinsel-Effekt
  • indirektes Licht hinter dem Sofa oder einem Sideboard

Auf die Lichtfarbe achten

Für Wohnräume eignet sich warmweißes Licht mit etwa 2700 Kelvin. Es wirkt entspannend und schmeichelt Holz, Textilien und Hauttönen. Kühles Licht gehört eher in Bad und Arbeitsbereich. Wer mehrere Leuchten kombiniert, sollte darauf achten, dass die Farbtemperaturen zueinander passen, sonst entsteht ein unruhiges Bild.

Ein Dimmer ist die einfachste Aufwertung überhaupt. Er erlaubt es, denselben Raum morgens hell und abends gedämpft zu nutzen. Schon mit zwei oder drei zusätzlichen Lichtquellen und etwas weniger Intensität gewinnt ein Zimmer spürbar an Tiefe und Gemütlichkeit.