Der Flur ist der erste Raum, den man betritt, und meistens der am stärksten vernachlässigte. Oft ist er schmal, fensterlos und schnell zugestellt. Gerade hier lohnt es sich, mit wenigen, gut gewählten Elementen zu arbeiten, statt jede freie Wand zu füllen.
Stauraum in die Höhe denken
In einem schmalen Flur ist der Boden kostbar. Hohe, schmale Möbel nutzen die Wandfläche, ohne den Durchgang zu verengen. Eine flache Garderobe mit Haken, ein schmales Schuhregal und ein Wandspiegel reichen oft völlig aus. Der Spiegel erfüllt dabei zwei Aufgaben: Er ist praktisch und lässt den Gang optisch breiter und heller wirken.
- Haken auf zwei Höhen für Erwachsene und Kinder
- eine Ablage für Schlüssel und Post direkt neben der Tür
- ein kleiner Teppichläufer, der Schritte dämpft
Licht und Farbe gegen die Enge
Dunkle Flure profitieren von hellen Wandtönen und einer gut platzierten Leuchte, die nicht nur die Decke, sondern auch die Wände streift. Eine durchgehende Farbe von Wand zu Decke kann die Grenzen verwischen und den Raum größer erscheinen lassen.
Wichtig ist, Bewegungsflächen frei zu halten. Türen müssen ungehindert aufgehen, und man sollte aneinander vorbeigehen können. Ein Flur, der aufgeräumt und durchdacht ist, gibt beim Nachhausekommen sofort ein Gefühl von Ordnung, noch bevor man die Wohnung richtig betreten hat.